
Die Jugendzeit ist eine prägende Phase voller Entdeckungen, Emotionen und persönlicher Entwicklung. In diesem Beitrag beleuchten wir die Herausforderungen und Chancen dieser Lebensperiode und wie sie uns für die Zukunft formt.
Marion Müller, 10.12.2023
Meine Jugendzeit bleibt mir lebhaft in Erinnerung – eine emotionale Achterbahnfahrt, geprägt von Überforderungsgefühlen und der Suche nach Sinn. Du stehst vor zahlreichen Herausforderungen, sei es durch alltägliche Probleme, kritische Lebensereignisse oder die unausweichlichen Entwicklungsaufgaben. Es ist ganz normal, wenn auch unangenehm, wenn diese Lebensphase neben Hochgefühlen auch von Krisen geprägt ist. In diesem Blogpost möchte ich einen Blick auf diese Herausforderungen werfen, auf die körperlichen Veränderungen im Jugendalter eingehen und Bewältigungsmöglichkeiten aufzeigen.
Die Jugendzeit ist eine Phase vielfältiger Entwicklungsaufgaben, die den Übergang ins Erwachsenenleben gestalten. Dazu gehören:
1. Persönliche, soziale und sexuelle Identitätsfindung:
Die verschiedenen sozialen Rollen, die du im Jugendalter einnimmst, können auf die Identitätsfindung verunsichernd wirken und den Wunsch wecken, das «wahre Ich» zu entdecken. In dieser Lebensphase entwickelst du ein Selbstkonzept, schreibst dir selbst Eigenschaften zu, entwickelst Interessen und erkennst seine eigenen typischen Verhaltensweisen. Dies geschieht auch dadurch, dass die Selbstaufmerksamkeit in diesem Alter erhöht ist, du beobachtest in dieser Phase dein Erleben und Verhalten besonders stark. Fälschlicherweise nehmen viele Jugendliche dann an, dass die Aufmerksamkeit von anderen ebenfalls stark auf ihnen liegt und tendieren dazu, die Bedeutsamkeit von eigenen Fehlern zu überschätzen. Dies kann zu einem niedrigen Selbstwert und grossen Unsicherheiten führen. Dabei sind eigentlich alle mehr mit sich selbst beschäftigt, wie du ja auch. Es ist ganz normal, während dieses Prozesses der Identitätsentwicklung Unsicherheiten zu spüren
Was helfen kann: Es ist wichtig, sich Zeit zu geben, sich selbst, seine soziale Rolle und seine Sexualität zu entdecken. Verstehe, dass es sich dabei um einen Prozess handelt. In der heutigen digitalen Zeit stehen Jugendliche umso mehr vor neuen Herausforderungen bei der Gestaltung ihrer Identität. Der Einfluss von sozialen Medien kann positive, aber auch negative Auswirkungen auf das Selbstkonzept haben.
Wichtig ist hier, ein Bewusstsein darüber zu entwickeln, welche Inhalte auf Social Media dir guttun und welche nicht. Achte darauf, wie du dich nach dem Scrollen fühlst und welche Posts dir ein gutes Gefühl geben und welche weniger. Versuche, dich nicht zu stark mit anderen zu vergleichen, insbesondere auf solchen Plattformen zeigen sich Leute oft nur von ihrer besten Seite. Viele haben mit ähnlichen Problemen zu kämpfen wie du in diesem Lebensabschnitt.
2. Akzeptieren des eigenen Körpers und Umgang mit körperlichen Veränderungen:
Die Pubertät bringt nicht nur emotionale, sondern auch physische Veränderungen mit sich. Der Anstieg von Sexualhormonen verändert den Körper und kann zu Unsicherheiten führen. Wahrscheinlich vergleichst du dich auch hier mit deinen Kolleg:innen.
Was helfen kann: Denk daran, dass du dich vermutlich negativer wahrnimmst als die anderen. Die Förderung eines positiven Körperbildes ist in diesem Alter herausfordernd, aber entscheidend, um Selbstakzeptanz zu entwickeln. Sportliche Aktivitäten können dabei helfen, den eigenen Körper zu schätzen und gesund mit ihm umzugehen. Ebenfalls hilft es, dich auf die Eigenschaften zu konzentrieren, die du an dir magst. Zähle beispielsweise jedes Mal, wenn du in den Spiegel schaust auf, was dir gerade an dir gefällt.
3. Fähigkeit zur Selbstregulation entwickeln:
Das Gehirn ist während Adoleszenz noch nicht vollständig ausgereift. Zwar führt die zunehmende Myelinisierung von Nervenbahnen dazu, dass Jugendliche Informationen schneller verarbeiten können und eine gesteigerte Gedächtnisleistung aufweisen, doch gibt es andere Hirnareale, die sich langsamer entwickeln. Insbesondere der präfrontale Kortex, der für Handlungsplanungen, Selbstkontrolle und Emotionsregulation zuständig ist, entwickelt sich erst später. Gleichzeitig ist die Jugendzeit von Stimmungsschwankungen und einer Zunahme der negativ wahrgenommenen Emotionen geprägt. Die erhöhte Selbstwahrnehmung kann dabei wie oben erwähnt zu einem niedrigeren Selbstwert führen. Diese Prozesse führen dazu, dass du zwar intensive Emotionen erlebst, diese aber aufgrund der späteren Reifung des Präfrontalkortex noch nicht so gut regulieren kannst. Dieses Ungleichgewicht kann zu einem erhöhten Stressempfinden führen.
Es kann in diesem Alter ebenfalls schwierig sein, mit den zunehmenden Anforderungen der Schule oder im Berufsleben umzugehen. Die Fähigkeit zur Handlungsplanung befindet sich wie erwähnt noch in der Entwicklungsphase. Dazu gehört, sich Konsequenzen von Handlungen bewusst zu sein, Ziele zu entwickeln und entsprechend der Ziele zu handeln. In Kombination mit der Herausforderung, Emotionen zu regulieren, können sich Jugendliche manchmal sehr schwer motivieren zu lernen oder Aufgaben zu erledigen.
Was helfen kann: Emotionsregulationsstrategien kannst du erlernen. Jugendliche können durch Achtsamkeitspraktiken, wie Meditation und Atemübungen, lernen, ihre Emotionen zu regulieren und besser mit Stress umzugehen. Weitere Strategien dazu findest du in unserem Blogpost zu Emotionen oder zur Achtsamkeit. Zudem ist es wichtig und hilfreich, dir soziale Unterstützung zu holen und dich mit Gleichaltrigen, deinen Eltern und anderen Bezugspersonen über deine Emotionen auszutauschen. Für die schulischen Herausforderungen helfen dir bewusstes Zeitmanagement und effiziente Lernstrategien. Strukturierte Planung hilft, den Alltag zu bewältigen. Die Einteilung von Zeit für Schule, Freizeit und Ruhephasen schafft einen ausgewogenen Tagesablauf und führt schlussendlich zu mehr Freiheiten, weil du weniger Zeit mit Prokrastination verbringst. Ebenfalls hilft es, deine Einstellung zur Schule oder zur Arbeit zu überdenken und auf positive Aspekte zu fokussieren.
4. Loslösung und emotionale Unabhängigkeit von den Eltern:
Du kennst das sicher, dass dich deine Eltern nur noch nerven. Dies gehört zum Ablösungsprozess dazu und führt dazu, dass du deine eigene Identität entwickelst. Der Prozess der Loslösung ist individuell und kann zu Konflikten führen.
Was helfen kann: Offene Kommunikation zwischen Eltern und Jugendlichen sowie die Förderung von Eigenverantwortung helfen, einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Behalte im Hinterkopf, dass sie grundsätzlich das Beste für dich wollen. Hilf ihnen und auch dir dabei, indem du ihnen sagst, wie du gerne von ihnen unterstützt werden würdest und wo du dir mehr Freiheiten wünschst. Zu diesen Freiheiten gehört aber auch die Eigenverantwortung.
Soziales Umfeld: Die Unterstützung von Familie und Freund:innen ist essenziell. Offene Kommunikation über Gefühle, Ängste und Herausforderungen fördert Verständnis und stärkt das emotionale Band.
Ruhepausen: Regelmäßige Pausen sind notwendig, um Stress zu reduzieren. Ob es ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft oder ein Moment der Meditation ist – diese Pausen stärken deine mentale Widerstandsfähigkeit.
Tagebuchführung: Das Führen eines Tagebuchs kann helfen, Gedanken zu ordnen und Emotionen zu verarbeiten. Das Festhalten von Erlebnissen, Emotionen und persönlichen Zielen ermöglicht eine reflektierte Auseinandersetzung mit der eigenen Entwicklung. Das Aufschreiben kann dir ebenfalls dazu verhelfen, deine Bedürfnisse besser zu spüren.
Achtsamkeit und Selbstakzeptanz: Jugendliche sollten sich bewusst sein, dass es normal ist, Unsicherheiten und Ängste zu empfinden. Die Akzeptanz eigener Schwächen und die Entwicklung von Selbstmitgefühl fördern eine positive Selbstwahrnehmung.
Professionelle Unterstützung: In einigen Fällen kann die Hilfe von professionellen Berater:innen oder Therapeut:innen sinnvoll sein. Wir bieten eine externe Perspektive und können dir dabei helfen, mit deinen Herausforderungen umzugehen.
Die Jugendzeit ist eine Zeit der Herausforderungen und Entdeckungen. Die persönliche Reise durch diese Phase ist einzigartig, aber wir teilen ähnliche Herausforderungen. Mit einem bewussten Blick auf die eigenen Entwicklungsaufgaben und dem Wissen um mögliche emotionale und physische Veränderungen kannst du für diesen Lebensabschnitt besser gerüstet sein. Die Fähigkeit zur Selbstreflexion und die Nutzung von Bewältigungsstrategien sind Schlüssel, um diese prägende Zeit erfolgreich zu durchleben. Durch eine Kombination aus sozialer Unterstützung, Zeitmanagement und Selbstfürsorge können Jugendliche nicht nur die Herausforderungen meistern, sondern auch gestärkt aus dieser Phase hervorgehen.
Dieser Blogbeitrag wurde mithilfe von ChatGPT verfasst.
Lohaus, A., & Vierhaus, M. (2015). Entwicklungspsychologie des Kindes- und Jugendalters für Bachelor (3. Aufl.). Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-662-45529-6
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• Master of Science ZHAW in Psychologie
• DAS Systemische Beratung i.A. – IAP Zürich
• 600 Std. Ausbildung zum Yogalehrer
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