
Trauer fühlt sich an wie ein Sturm im Herzen. Wenn jemand stirbt oder einfach geht, bleibt oft nur Leere. Für Jugendliche ist das besonders schwer. Man versteht oft selbst nicht, was da im Kopf und Körper passiert. Mal Wut, mal Tränen, mal einfach gar nichts. Wichtig ist daran zu denken, dass alles ok wird. Es gibt keinen Plan, wie Trauer „richtig“ geht. Aber es gibt Wege, damit umzugehen. Nimmt man die Trauer Schrott für Schritt ohne Druck in die Hand, wird man sich langsam wieder besser fühlen.
Gefühle zulassen
Trauer ist keine Schwäche. Wer weint, ist nicht „zu sensibel“. Gefühle zeigen, hilft beim Verarbeiten. Es ist ganz okay, wenn man mal traurig ist. Der Grund spielt hier keine Rolle. Auch ist es in Ordnung, wenn man wütend oder etwas verwirrt ist. Manche ziehen sich zurück, andere wollen reden. Beides ist dabei ganz normal. Es ist dabei nur wichtig, dass man nichts unterdrückt. Wer versucht, stark zu wirken, frisst oft alles in sich rein. Genau das tut auch so weh. Schreiben, reden, Musik hören – alles kann helfen. Hauptsache, die Gefühle bekommen Raum. Sie wollen nicht kontrollieren. Sie wollen verstanden werden.
Darüber sprechen
Ebenfalls hilft es, wenn man darüber spricht. Auch wenn es schwerfällt. Mit Freunden, Familie, Lehrern oder einer Beratungsstelle. Hier ist es einfach wichtig, dass man jemanden findet, mit dem man darüber sprechen kann. Niemand muss alles allein tragen. Oft tut es gut, einfach nur zuzuhören oder selbst zu erzählen. Auch Online-Chats oder Jugendforen können eine Hilfe sein. Es geht nicht darum, sofort eine Lösung zu finden. Es geht viel mehr darum, dass zu Beginn eine Verbindung aufgebaut wird. Es geht um das Gefühl, dass man sich nun nicht mehr allein fühlt. Und manchmal bringt ein einziges Gespräch schon etwas Licht ins Dunkel.
Sich Zeit geben
Trauer hat kein Ablaufdatum. Bei manchen geht sie schnell vorbei, bei anderen dauert es länger. Und das ist okay. Wichtig: Sich selbst keinen Druck machen. An manchen Tagen scheint alles wieder gut, dann kommt plötzlich die Welle. Auch das gehört dazu. Es hilft, kleine Routinen zu haben: Schlaf, Essen, Bewegung. Nicht perfekt, aber regelmäßig. Schritt für Schritt zurück ins Leben finden – ohne sich zu zwingen. Und immer mit dem Gedanken: Es wird irgendwann leichter.
Quellen:
www.bke-beratung.de/~run/trauer
www.nichtsistallein.de
www.dksb.de/de/angebote/trauerbegleitung-fuer-kinder-und-jugendliche
www.zeit.de/2021/48/trauerbewältigung-kinder-jugendliche-verlust
www.kids-hotline.de/kinder-und-jugendliche/trauer/
www.nakos.de/themen/krisen/trauer/
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• Master of Science ZHAW in Psychologie
• DAS Systemische Beratung i.A. – IAP Zürich
• 600 Std. Ausbildung zum Yogalehrer
• 300 Std. Ausbildung zum Meditationslehrer
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