
Es kommt oft vor, dass Jugendliche ohne jeglichen Grund traurig sind. Sie haben auf gar nichts Lust. Sie sehen die Welt schwer und grau. Depressive Verstimmungen fühlen sich an wie ein dunkler Nebel. Besonders in der Jugend, wenn sowieso viel passiert. Schule, Gefühle, Druck – alles mischt sich. Wichtig: Das ist kein „nur schlecht drauf sein“. Es ist mehr. Man sollte es auf jeden Fall ernst nehmen. Es gibt jedoch Schritte, wie man depressive Verstimmungen den Kampf ansagen kann. Mehr dazu in diesem Beitrag.
Viele Jugendliche erleben Phasen, in denen sie sich traurig, leer oder überfordert fühlen. Schule, soziale Erwartungen oder persönliche Probleme können emotional sehr belastend sein. Solche depressiven Verstimmungen sind nicht ungewöhnlich. Wichtig ist jedoch, die eigenen Gefühle ernst zu nehmen und Wege zu finden, damit umzugehen. Kleine Schritte können bereits helfen, wieder mehr Stabilität und Hoffnung zu finden.
Ein wichtiger erster Schritt ist, Gefühle zuzulassen. Niemand muss immer stark sein oder nach außen glücklich wirken. Traurigkeit, Zweifel oder Erschöpfung gehören zum menschlichen Leben dazu. Viele Jugendliche versuchen jedoch, ihre Gefühle zu verstecken, weil sie glauben, funktionieren zu müssen.
Unterdrückte Gefühle verschwinden jedoch selten. Häufig stauen sie sich auf und werden mit der Zeit stärker. Es kann deshalb helfen, über das zu sprechen, was einen belastet. Schreiben, weinen oder ein Gespräch mit einer vertrauten Person können dabei helfen, emotionalen Druck abzubauen.
Mehr darüber, wie man mit emotionalem Druck umgehen kann, lesen Sie im Artikel
"Schule, Freunde, Familie – wenn alles zu viel wird".
Auch Bewegung kann einen positiven Einfluss auf die Stimmung haben. Spaziergänge, Tanzen oder Fahrradfahren können helfen, den Kopf etwas freier zu bekommen. Der Körper und die Psyche sind eng miteinander verbunden – deshalb kann körperliche Aktivität auch emotional stabilisieren.
Zusätzlich kann eine einfache Tagesstruktur helfen. Regelmäßiges Aufstehen, kleine Aufgaben oder Zeit an der frischen Luft geben dem Alltag Halt. Es müssen keine großen Ziele sein. Schon kleine Routinen können das Gefühl geben, wieder mehr Kontrolle über den eigenen Tag zu haben.
Wenn dunkle Gedanken länger bleiben, ist es wichtig, nicht allein damit zu bleiben. Gespräche mit vertrauten Personen können sehr entlastend sein. Eltern, Freunde, Lehrer oder Beratungsstellen können zuhören und unterstützen.
Auch professionelle Hilfe kann sinnvoll sein. Therapie oder Beratung sind kein Zeichen von Schwäche, sondern zeigen, dass jemand Verantwortung für seine eigene Gesundheit übernimmt.
Mehr darüber lesen Sie im Artikel
"Was tun, wenn ich mich einsam fühle?".
Wenn depressive Gefühle über längere Zeit anhalten oder den Alltag stark beeinflussen, kann es hilfreich sein, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Gespräche mit einer neutralen Person können helfen, Gedanken zu sortieren und neue Perspektiven zu entwickeln.
Bei Balancd in Zürich bieten wir psychologische Beratung an und unterstützen Jugendliche und junge Erwachsene dabei, emotionale Belastungen besser zu verstehen und gesunde Wege im Umgang mit schwierigen Gefühlen zu finden.
Depressive Verstimmungen in der Jugend können sehr belastend sein, doch niemand muss damit allein bleiben. Gefühle zuzulassen, Bewegung in den Alltag zu integrieren und mit anderen darüber zu sprechen, kann bereits helfen, wieder mehr Stabilität zu finden. Wichtig ist, sich selbst ernst zu nehmen und Unterstützung zu suchen, wenn es nötig ist.
www.deutsche-depressionshilfe.de
www.jugendnotmail.de
www.beratung.caritas.de
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Offenheit und Transparenz sind uns wichtig: Wenn du die Kosten selbst übernehmen möchtest, findest du sie unten aufgelistet. Allenfalls beteiligt sich auch deine Zusatzversicherung daran.
Damit keine bösen Überraschungen auf dich zukommen, kontaktiere bitte vorab deine Zusatzversicherung und lasse dir deren allfällige Kostenbeteiligung schriftlich bestätigen.

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• Master of Science ZHAW in Psychologie
• DAS Systemische Beratung i.A. – IAP Zürich
• 600 Std. Ausbildung zum Yogalehrer
• 300 Std. Ausbildung zum Meditationslehrer
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Menschen und ihre Geschichten stehen im Zentrum meiner Arbeit. Ich begleite dich mit einer humanistischen, ressourcenorientierten Haltung, aufmerksam, wertschätzend und auf Augenhöhe. Mein beruflicher Weg war nicht geradlinig, und genau das prägt meinen Blick für Entwicklung, Veränderung und echte Begegnung.

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